Rettungshelfer
Die Ausbildung zum Rettungshelfer*in ist der ideale Einstieg in den Rettungsdienst. Sie vermittelt die grundlegenden Fähigkeiten für erste Erfahrungen im Rettungsdienst. Gleichzeitig bildet sie den verbindlichen Baustein für die spätere Rettungssanitäter‑Ausbildung. Wer weiterkommen möchte, legt hier den perfekten Grundstein. Und schon nach kurzer Zeit kannst du aktiv im Krankentransport und bei Sanitätsdiensten mitwirken.
Aufgaben
Unterstützung als Fahrer*in im Krankentransport
Maßnahmen der Patientenversorgung
Vorbereitung von Material und Fahrzeug (Hygienemassnahmen)
Einsatz bei Sanitätsdiensten (z. B. Veranstaltungen, Sportevents)

Formale Voraussetzungen
gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
Hauptschulabschluss, gleichwertige Schulbildung oder abgeschlossene Berufsausbildung
polizeiliches Führungszeugnis
ausreichende Deutschkenntnisse
Mindestalter 17 Jahre zu Beginn der Qualifikation
für den späteren Rettungssanitäter‑Abschlusslehrgang muss das 18. Lebensjahr erreicht sein
Ablauf der Ausbildung
Die Rettungshelfer‑Ausbildung umfasst insgesamt 240 Stunden:
160 Stunden Lehrgang (Theorie + Praxisanteile)
80 Stunden Rettungswachenpraktikum
Nach Abschluss aller 240 Stunden gilt man als Rettungshelfer.

Teile der Ausbildung
Anatomie und Physiologie
Grundlagen der Notfallmedizin
Hygiene und Arbeitssicherheit
rechtliche Grundlagen
Transport- und Lagerungstechniken
Umgang mit medizinischen Geräten wie EKG, AED, Abstufung
Basismaßnahmen der Erstversorgung
Untersuchungstechniken
Nach dem Lehrgang folgen 80 Stunden Rettungswachenpraktikum.
den Ablauf realer Einsätze
den Umgang mit Patienten
praktische Anwendung der theoretischen Inhalte
80 Stunden verpflichtend, um die Qualifikation abzuschließen
Für die Rettungshelfer‑Ausbildung ist kein Klinikpraktikum erforderlich. Das Klinikpraktikum gehört ausschließlich zur Ausbildung zum Rettungssanitäter*in. Es findet dort nach dem theoretischen Modul (M1) und vor dem Rettugssanitäter-Abschlusslehrgang (M4) statt.


