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Initiativbewerbung Rettungsdienst

Eine Initiativbewerbung bietet dir die Möglichkeit, unabhängig von aktuellen Ausschreibungen Teil unseres Teams zu werden. Der Personalbedarf im Rettungsdienst verändert sich regelmäßig, daher prüfen wir jede Bewerbung individuell. Wenn du motiviert bist, Verantwortung übernehmen möchtest und dir eine Tätigkeit im Rettungsdienst vorstellen kannst, freuen wir uns über deine Unterlagen und melden uns zeitnah bei dir.

FAQ - Häufige Fragen

Der ASB Neckar-Alb ist Teil des ASB Baden-Württemberg e. V. und in den Landkreisen Tübingen, Reutlingen und Zollernalb aktiv. Unsere Schwerpunkte liegen im Rettungsdienst, in Sanitätsdiensten sowie in der Erste-Hilfe- und Breitenausbildung.

Als anerkannter Träger für den Bundesfreiwilligendienst und das Freiwillige Soziale Jahr stehen jährlich 14 BFD-Plätze zur Verfügung. Zudem bilden wir als anerkannter Lehrbetrieb zwölf Notfallsanitäter-Auszubildende aus, verteilt auf drei Lehrjahre mit jeweils vier Ausbildungsplätzen.

Stuttgart, 23. Juli 2024 – In mehreren Verhandlungsrunden konnte nach teils schwierigen Diskussionen eine Einigung zwischen dem Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V. (ASB) und der Gewerkschaft ver.di erzielt werden.

„Unser Hauptfokus lag auf der noch immer geltenden Höchstarbeitszeit von aktuell 45 Stunden pro Woche im Rettungsdienst. Die Arbeit im Rettungsdienst ist physisch als auch psychisch belastend, daher sind verlängerte Arbeitszeiten eine wesentliche Belastung dieses Berufes. Um die Arbeit im Rettungsdienst attraktiver zu machen, braucht es Entlastung. Es braucht kürzere Arbeitszeiten“, so Yvonne Baumann, ver.di-Verhandlungsführerin.

Auch der ASB hat die Notwendigkeit gesehen, dass die Arbeitszeit im Rettungsdienst reduziert werden muss. Für den ASB war es darüber hinaus wichtig, dass die Möglichkeit zur Öffnung für 24-Stunden-Dienste besteht, um in kaum ausgelasteten Rettungswachen das Personal im Rettungsdienst flexibler einplanen zu können. Für ver.di ist klar, dass dies nur in Verbindung mit Arbeits- und Gesundheitsschutzregelungen und unter Wahrung der Mitbestimmungsrechte der regionalen Betriebsräte einhergehen kann.

„Es ist für uns wichtig, dass wir den Wünschen unserer Kolleginnen und Kollegen im Rettungsdienst Rechnung tragen und die 12-Stunden-Dienste beibehalten und darüber hinaus auch die Möglichkeit haben, 24-Stunden-Dienste in Rettungswachen mit einer geringen Auslastung der Rettungsmittel umsetzen zu können“, erläutern Lars-Ejnar Sterley, Landesgeschäftsführer des ASB Baden-Württemberg e.V. und sein Stellvertreter und Landesrettungsdienstleiter Daniel Groß.

Die Einigung sieht nun ab dem nächsten Jahr eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 41 Wochenstunden und ab 2027 auf 38,5 Wochenstunden vor. Zusätzlich können alle Beschäftigten beim ASB ab dem 55. Lebensjahr künftig einen Antrag auf Befreiung von Nachtarbeit stellen. Damit soll der zunehmenden belastenden Arbeit Rechnung getragen werden, um so Beschäftigte besser bis zum Renteneintrittsalter im Rettungsdienst und in der Pflege halten zu können. Beide Seiten verpflichten sich zudem, ab November dieses Jahres weitergehende Gespräche zur Entlastung langjähriger Beschäftigter zu führen.

„Die Reduzierung der Arbeitszeit im Rettungsdienst in zwei Schritten hin zur Vollarbeitszeit ist ein Novum, aber längst überfällig. Es wird die Belastung der Kolleginnen und Kollegen erheblich mindern. Dies trägt nicht nur zur Gesundheit und Zufriedenheit der Kolleginnen und Kollegen bei, sondern verbessert auch die Qualität der Notfallversorgung für die gesamte Bevölkerung und macht das Arbeiten im Rettungsdienst deutlich attraktiver“, sagt Joel Wertli, Mitglied der ver.di-Tarifkommission und Notfallsanitäter.

„Die Verhandlungen waren insgesamt nicht einfach“, so Marcus Mehlhose, Landespersonalleiter des ASB Baden-Württemberg e.V.. „Wir haben es jedoch geschafft in den Verhandlungen mit unserem Tarifpartner eine Lösung zu finden, die die gegenseitigen Interessenlagen abbildet und den Grundstein für unsere zukünftige Arbeit im Rettungsdienst legt“, so Mehlhose weiter.

Aktuell sind keine Stellen für Notfallsanitäter*innen offen. In der Notfallrettung werden häufig NotSan-Auszubildende nach der erfolgreich absolvierten Äquivalenzprüfung als Fahrer eingesetzt, ebenso wie unsere hauptamtlichen Rettungssanitäter*innen sowie langjährige Kolleg*innen, die zusätzlich im Krankentransport tätig sind.

Für Rettungssanitäter*innen bieten wir keine reinen Stellen in der Notfallrettung an. Im Krankentransport ergeben sich jedoch immer wieder Kapazitäten, sodass sich eine Initiativbewerbung hier lohnen kann. 

Als kleiner Rettungsdienst mit zwölf Notfallsanitäter-Auszubildenden und jährlich vierzehn BFD-Rettungssanitäter-Auszubildenden haben wir keine Kapazitäten, externe Rettungswachenpraktika anzubieten. Unsere vorhandenen Plätze sind vollständig durch interne Ausbildungsgänge belegt.

Der Rettungsdienst und Krankentransport unterliegen fortlaufenden Veränderungen und Anpassungen. Dadurch entsteht regelmäßig ein veränderter Personalbedarf, der nicht immer sofort öffentlich ausgeschrieben wird. Eine Initiativbewerbung ermöglicht es uns, frühzeitig mit dir in Kontakt zu treten und dich zu berücksichtigen, sobald eine passende Einsatzmöglichkeit entsteht.

Nach Eingang deiner Bewerbung prüfen wir deine Unterlagen und melden uns zeitnah bei dir. Wenn alle Vorraussetzungen erfüllt sind, möchten wir dich in einem persönlichen Gespräch kennenlernen. Anschließend erhältst du eine Rückmeldung, ob wir dir einen Platz anbieten können.

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Rettungsdienstleiter

Ralf Göbel

Tel.: 07071 - 920215
Fax: 07071 - 920214

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Lehrrettungswache Tübingen

Fürststr. 125
72072 Tübingen

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stellv. Rettungsdienstleitung

Thorsten Wolff

Tel.: 07071 - 920219
Fax: 07071 - 920214

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Lehrrettungswache Tübingen

Fürststr. 125
72072 Tübingen

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Koordinator Ausbildung Rettungsdienst

Volker Schelling

Tel.: 07071-920212
Fax: 07071 - 920214

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Lehrrettungswache Tübingen

Fürststr. 125
72072 Tübingen